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Sternwarte

Sternwarte 2
Sternwarte 1

Astronomie-AG der Puricelli-Schule Rheinböllen

 

Das Weltall – unendlich Weiten. Seit jeher fasziniert uns das Universum und regt zu den kühnsten Vorstellungen an. Es ist der Ort der Götter und der Legenden – doch heute wissen wir so viel mehr.

Die AG soll das Interesse an der Erforschung des Weltalls wecken. Was ist eigentlich ein Stern? Warum haben wir noch keinen Kontakt zu außerirdischem Leben? Was würde passieren, wenn unsere Erde von einem Asteroiden getroffen wird, und wo kommen diese Bedrohungen eigentlich her?
All diese Fragen wollen wir in der AG behandeln und versuchen, die komplizierte Welt da draußen verständlicher zu machen.

Mit Hilfe von Computern simulieren wir das Weltall und finden Antworten auf unsere Fragen. Die Sternwarte der Puricelli-Schule sorgt an klaren Abenden für einen spannenden Blick auf unsere Planeten, die Sterne und ferne Galaxien. Aber auch tagsüber kann unser eigener Stern, die Sonne, mit all ihren Flecken beobachtet werden.

Du hast Lust auf Naturwissenschaft und dich interessieren die Zusammenhänge unserer Welt? Dann bist du hier genau richtig.

 

Unsere Teleskope:


Hauptinstrument:

  • Meade LX90: Schmidt-Cassegrain-Teleskop mit 12 Zoll Durchmesser und einer Brennweite von 3 Metern. Voll motorisierte GoTo-Steuerung.

Nebeninstrument:

  • Meade Starfinder Dobson-Teleskop mit 10 Zoll Durchmesser und einer Brennweite von 1,25 Metern.

 

Dazu haben wir einen Grundstock an Okularen, sodass wir bei gutem Wetter für Beobachtungen gerüstet sind.

offene Sternwarte 1
offene Sternwarte 2
Höhe

 

Stratosphärenflug Datenauswertung:

Der Atmosphärendruck nimmt mit steigender Höhe ab:

Wir erhalten dadurch eine Kurve, welche auch „Barometrische Höhenformel“ genannt wird. Sie stellt eine negative Exponentialfunktion dar, bei der der Druck bei steigender Höhe gegen Null läuft.

Temperatur

Der Temperaturverlauf hingegen hängt nicht nur von der Höhe ab, sondern auch von den in der Atmosphäre befindlichen Teilchen:

Temperatur innen_aussen

Die Troposphäre beginnt in Rheinböllen in etwa 12500m Höhe. Bis dahin nimmt die Temperatur annähernd linear mit jedem Meter Höhe ab und erreicht -34°C. Jedoch dreht dich der Temperaturverlauf in der Stratosphäre um, sodass in etwa 32km Höhe wieder eine Temperatur um den Gefrierpunkt herrscht. In etwa 40km Höhe platzt unser Ballon bei angenehmen 6°C.

Hier sieht man den zeitlichen Verlauf der Innen- und Außentemperatur der Sonde.

In Rot dargestellt ist die Innentemperatur. Kurz nach dem Start erreicht diese annähernd 40°C. Durch die Isolierung kühlt die Sonde deutlich langsamer ab als die gemessene Außentemperatur. Gut zu sehen ist, dass die Sonde ab Minute 70 die Troposphäre durchflogen hat und die Temperatur in der Stratosphäre wieder wärmer wird. Bei Minute 140 platzt der Ballon und die Temperatur sinkt auf ein Minimum ab. Dieses Minimum fällt sogar tiefer aus als bei der ersten Durchquerung, da der Sensor zu diesem Zeitpunkt bereits „vorgekühlt“ ist. Unten auf der Erde angekommen, herrschen wieder sommerliche 30°C.

Flug 1

Flug 1

Flug 2

Flug 2