Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

 

Was ist Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage?

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist nicht nur ein Titel, sondern ein Projekt für alle Schulmitglieder - jedes Schulmitglied, vom Schüler/in, über Lehrer/in, pädagogische Mitarbeiter/in und technisches Personal, hat dabei die Möglichkeit, das Klima an unserer Schule aktiv mitzugestalten. Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland mit über 3.300 Schulen und mehr als zwei Millionen Schüler/innen (Stand: März 2020).

Um bei diesem tollen Projekt dabei sein zu können, muss eine Voraussetzung erfüllt sein:

Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die an einer Schule lernen und arbeiten verpflichten sich mit ihrer Unterschrift sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

Diese Voraussetzung hat unsere Schule weit übertroffen!

90 Prozent unserer Schulgemeinschaft hat sich mit der eigenen Unterschrift verpflichtet, sich gegen jede Form der Diskriminierung zu stellen und aktiv am positiven Miteinander zu arbeiten. Denn was ganz besonders wichtig ist: Dieser Titel ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern vielmehr eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft. Das Schild „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wurde der Puricelli Realschule plus am 13.02.2017 in feierlichen Rahmen übergeben.

Jede Schule, die diesen Titel trägt, ist Teil des Netzwerkes und sagt: „Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule und für unser Umfeld.“

Was machen wir an der Puricelli Schule daraus?

Frau Kuznecov führt die von Frau Ahl damals initiierte Arbeit fort. Schon bei der Verleihung des Schildes konnte sich die AG von Frau Kuznecov stolz zeigen und ihre Arbeit präsentieren. So haben die Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin sogar einen Song aufgenommen. Das zeigt, dass alle mit Herzblut dabei sind und ihren Auftrag ernst nehmen.

Im Rahmen unserer Projektwoche im Jahr 2019 haben Frau Kuznecov und Frau Keuper gemeinsam mit ihrer Projektgruppe sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten eingesetzt. Hierfür haben sie das Projekt „Red Hand Day“, das schon seit 15 Jahren weltweit auf den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Kindersoldaten aufmerksam macht, an unserer Schule ins Leben gerufen und in und um Rheinböllen hunderte rote Handabdrücke gesammelt. Diese wurden dann während unserer 50-Jahr-Feier an unseren politischen Paten Herrn Hans-Josef Bracht überreicht - dieser versprach unser Anliegen in den Landtag zu tragen.

 Danke für euren Einsatz liebe Schulgemeinschaft!